Musikgottesdienst zum 3. Advent

Lange Zeit schon hatten wir diesen Tag herbeigesehnt - viel Zeit und Mühe in die Vorbereitung investiert. Die Freude war groß, wollten wir doch diesen musikalischen Gottesdienst zur Advents- und Weihnachtszeit gemeinsam mit unserem Bezirksältesten Dietmar Voigt erleben.

Allerdings wurde diese Freude von etwas Wehmut begleitet. Bezirksältester Voigt, der uns über viele Jahre als Bezirksvorsteher begleitete, besuchte uns als aktiver Amtsträger zum letzten Mal, da er im Januar in den Ruhestand tritt.

Eingeläutet wurde dieser festliche Gottesdienst mit dem Stück „The first Noel“, vorgetragen von den Blechbläsern mit Klavierbegleitung. Nach dem Bibelwort Jesaja 11,2-4 zog sich die Botschaft Jesu Christi „Ich komme bald!“ wie ein roter Faden durch den gesamten Gottesdienst. Bei allen Vorbereitungen, die die Adventszeit mit sich bringt, wollen wir diese Botschaft nicht vergessen. Musikalisch ging es weiter mit dem Stück „Mach mir’s nach“, das von Michael auf dem Akkordeon gespielt wurde. Danach erfreute uns der kleine Finn mit dem langen Gedicht „Vorweihnachtstrubel“, in dem zum Schluss der Gedanke ausgesprochen wird, auch für das Christkind noch ein Stück Platz unterm Weihnachtsbaum zu lassen.

Weiterhin erklangen Darbietungen des Kinderchores mit Begleitung von Cello und Querflöte sowie einiger Solisten. Die bekannten und allseits beliebten Lieder „Still senkt sich die Nacht hernieder“ und die „Weihnachtsbäckerei“ wurden ebenfalls zu Gehör gebracht. Letzteres von unserer Mia Eileen, welches sie selbst mit der Gitarre begleitete. Vanessa spielte auf ihrem Cello „We wish you a merry christmas“, Antonia erfreute mit ihrem Geigenspiel „Es wird scho glei dumpa“ und André begeisterte mit „Oh, es riecht gut“ am Klavier. Sehr zu Herzen ging das Lied des Trommlers, vorgetragen von Kinderchor und Solostimme. Der Beifall fiel entsprechend stürmisch aus.

Auch gemeinsam wurde gesungen. „Advent ist es heut“, „Tochter Zion“, „Süßer die Glocken nie klingen“ und „O du fröhliche“. Als Bußlied hörten wir das Solo „O holy night“, vorgetragen von Luisa und Stefanie – ein besonderer Akzent für alle Anwesenden.

Am Ende des Gottesdienstes überreichte Gemeindevorsteher Holger Preußel unserem Bezirksältesten einen Blumenstrauß, mit dem er den Dank der Gemeinde zum Ausdruck brachte.

Dank galt an diesem Abend ebenso Chor und Dirigenten, den Kindern und ihren Eltern, denen die im Hintergrund wirkten – einfach all denen, die viel Zeit und Mühe investiert hatten. Kirche und Eingangsbereich waren festlich geschmückt, Tische waren liebevoll dekoriert und mit weihnachtlichem Allerlei gedeckt.

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es noch Gelegenheit, es sich beim Brunch nicht nur schmecken zu lassen, sondern auch noch schöne Gespräche zu führen. Viel zu schnell vergingen die schönen Stunden, und alle traten wieder ihren Heimweg an.

W.R.