Ein segensreicher Gottesdienst mit dem Apostel

Evangelium, Konfirmation und goldene Hochzeit - gleich mehrere Höhepunkte konnten die Gottesdienstbesucher am Sonntagmorgen erleben.

Anfang April besuchte Apostel Rolf Wosnitzka unsere Gemeinde. Er war angekündigt und die Vorfreude war groß. Seine Botschaft war einfach: „Seid treu!“

Diese zwei Worte kennt wohl jeder. Aber was für eine Kraft, was für eine Eindringlichkeit und was für eine Wirkung haben diese aus dem Munde eines Apostels! Genau durch diese Amtsgaben wird die Neuapostolische Kirche heute - wie die ersten Christengemeinden damals auch - geführt. Sie verkünden das Evangelium mit dem Ziel, uns zu Jesus zu führen, uns auf sein Wiederkommen und das ewige Leben bei Gott vorzubereiten.

„Seid treu“ und lauft nicht einfach weg, wenn es mal Schwierigkeiten, Zweifel, Sorgen, Nöte o.ä. gibt! Der Apostel hat sich nicht dazu hinreißen lassen, zu sagen: „Das wird schon.“ Nein, er sieht uns, den Menschen, und sieht unsere Kraft und warb um Gottvertrauen. Er zeigte Realismus und weiß, dass wir dringend auch Glaubenserlebnisse brauchen und diese natürlich auch erkennen müssen. Die Treue wird sich lohnen, das war seine Botschaft.

Ein Apostel soll aber auch das Leben in der Gemeinde und das Gemeinschaftsgefühl darinnen mit gestalten, ja sogar pflegen. Dazu gehören natürlich die sozialen Kompetenzen. Ich meine seine Ratschläge, seine Hinweise, besonders für das Miteinander der Gemeindemitglieder und Gäste bis hin zur Seelsorge. Diesbezüglich war nicht zu überhören, dass bei der Bewältigung dieser vielen Aufgaben es durchaus auch zu ganz verschiedenen Auffassungen kommen kann. Es ist ganz normal, dass Gemeindemitglieder, aber auch Amtsträger, manchmal unterschiedliche Positionen zu Problemen, Aufgaben und Lösungswegen beziehen. Wichtig sei aber, das Ziel nicht aus dem Auge zu verlieren, sich nicht „irre“ machen zu lassen, darauf bedacht zu sein, die Gemeinde stets geeint zu halten. Diese gestalterischen Aufgaben gelingen jedoch nur miteinander.

Die Konfirmation und der Segen zur goldenen Hochzeit

Was für ein Gleichklang bei einem so großen Generationenunterschied! Gleichklang, wieso? Na klar, die Treue ist gemeint!

Die Konfirmandin sprach sich für die Treue zu Gott aus und das goldene Paar dankte für 50 gemeinsame Ehejahre und will sich auch weiter treu bleiben.

Einfach nur „toll“ sah sie aus, unsere Konfirmandin Sandra Bischof. Sie war in diesem Jahr die einzige Konfirmandin, aber überhaupt nicht alleine. Unser Apostel, unser Vorsteher, Gemeindeevangelist Holger Preußel und ihr Konfirmandenlehrer, Priester Frank Schubert, standen ganz nahe und sprachen das Gelöbnis mit.

Das goldene Paar, Geschwister Borrmann, kam voller Demut, aber auch mit Stolz Hand in Hand zum Altar. Viel könnten sie erzählen, ja sogar Bücher schreiben. Nun waren sie aber ganz still, denn der Apostel war an der Reihe und er fand die richtigen Worte.

Wir wünschen euch allen Gottes reichen Segen, Gesundheit, Mut und viel Freude.

Liebe Sandra, dir wünschen wir aber auch besonders viel Erfolg in der Schule, in der nachfolgenden Berufsausbildung und immer genug Weisheit, damit du die wichtigen Dinge des Lebens erkennst.

Dir, liebe Irene und dir, lieber "Onkel" Hans, wünschen wir noch ein schönes Miteinander, eingebettet in eure liebe Familie.

Ein beeindruckender Gottesdienst - wie ein Paulusbrief - voller Liebe, Freude und Ermahnung.

B.B.